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Letztes Update vom 19.09.2009 |
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Antifaschistisches
Bündnis Dithmarschen
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Berichte über antifaschistische Aktionen in Dithmarschen |
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Stolpersteine auch in Burg Am
30. Juli hat Gunter Demnig in Burg Stolpersteine für Willi Max Beenke und Gerhard Kratzat verlegt.
Weitere Infos:
Stolpersteine in Dithmarschen Fotobericht auf Indymedia
Blumen für Gudendorf 2009
Ungefähr 50 Menschen gedachten am 9. Mai 2009 der über 3000
sowjetischen
Kriegsgefangenen, die in Gudendorf begraben liegen und mahnten vor Faschismus und Krieg. Gudendorf ist eines
der vielen Massengräber in Deutschland. Kurz nach dem
Überfall
Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion wurde hier ein
Kriegsgefangenenlager errichtet. Ab April 1944 erhielt Gudendorf die
Funktion eines Sterbelagers.
Gedenkstätte Gudendorf
Plakat "Keine Toleranz für Neonazis in Dithmarschen"Das
Antifaschistische Bündnis Dithmarschen
hat bei der Maikundgebung des DGB das Plakat unter
dem Titel "Keine Toleranz für Neonazis in Dithmarschen und
anderswo" der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Plakataktion wird von 23 Organisationen
unterstützt. Neben Gewerkschaften,
Frauenorganisationen, der Kirche, Unternehmen und der Stiftung gegen
Gewalt und
Extremismus auch von sieben dithmarscher Parteien. Hier fehlen nur CDU
und FDP.
Außerdem wurde das Plakat von fast 200 Personen
unterzeichnet, darunter der
DGB-Regionsvorsitzende Karsten Wessels, die Kreisvorsitzenden von UWD,
SPD und Grünen,
die SPD-Abgeordneten Jörn Thießen und Detlef Buder,
Propst Henning Kiene, die Heider
Gleichstellungsbeauftragte Gabriela Petersen und Landrat Jörn
Klimant.
Wer die Plakataktion noch unterstützen oder das Plakat haben
möchte, kann uns dies per E-Mail (ggf. mit
Funktion) an die Adresse mail(at)antifa-dithmarschen.tk
mitteilen. Die
Namen weiterer UnterzeichnerInnen werden auf dieser Homepage
veröffentlicht.
Bisherige
UnterzeichnerInnen
Plakat
als PDF-Datei
Ausstellung gegen Rechts„Nicht
nur reden, sondern etwas tun gegen Rechts“, sagen Ylva Stelck,
Rebecca Hadler und Greta Hadler aus Marne. Während der
Eröffnungsveranstaltung der Wanderausstellung „Demokratie
stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ im
Kreishaus präsentierten die drei Gymnasiastinnen mit anderen
Gleichaltrigen ein kurzes Theaterstück.
Schüler im
Alter von 15 bis 18 Jahren machten in dem Stück deutlich, wie sie
sich das Leben in Deutschland vorstellen, würden rechtsradikale
Parteien die politische Oberhand in Deutschland gewinnen:
Das
ausländische Mädchen Fatima wird in der Schule von
Klassenkameraden und Lehrern gehänselt und gedemütigt und
muss mit der Abschiebung rechnen. Pünktlichkeit, Strebsamkeit,
Treue, Ehrlichkeit und Respekt sind in der Schule und zu Hause die
höchsten Tugenden. Für Kinder gilt ab 21 Uhr eine
Sperrstunde, zu der sie zu Hause sein müssen. Und jeder hat seinen
festen Aufgabenbereich wie zum Beispiel die Frau als Mutter im Haushalt.
Entstanden
ist das Theaterstück mit dem Namen „Bund Deutscher Erziehung
für Geist und Körper“ im Rahmen eines Arbeitskreises
des Kreisjugendringes unter Leitung von Katrin Kapell und dem
Jugendschutzbeauftragten des Kreises, Gerd Manzke. Bedauert wurde,
dass außer Dithmarschens und Heides Kreis- beziehungsweise
Stadtprominenz, Vertretern der Bundeswehr und der Gewerkschaften kaum
interessierte Besucher anwesend waren.
Dabei ist das Thema
Rechtsextremismus brisanter denn je. Zumindest weist die von der
Friedrich-Ebert-Stiftung speziell auf Schleswig-Holstein ausgerichtete
und ausgearbeitete Wanderausstellung darauf hin, dass das kleine
Bundesland zwischen Nord- und Ostsee „trauriger Spitzenreiter
unter den westdeutschen Bundesländern“ ist: Es werden pro
Kopf die meisten rechtsextremen Gewaltdelikte verübt.
„Alle
30 Minuten gibt es ein Propagandadelikt, wird ein Hakenkreuz an die
Wand geschmiert oder eine Gewalttat verübt“, macht Frederic
Werner von der Ebert-Stiftung deutlich. „Diesen Handlungen gilt
es zu widersprechen“, sagt Werner und forderte Zivilcourage ein. Mithilfe
von Farben, unkomplizierten Texten und verständlichen Schaubildern
werden in der Ausstellung zahlreiche Themen behandelt. So werden zum
Beispiel die Grundlagen demokratischer Wertevorstellungen und
rechtsextreme Weltbilder gegenübergestellt, die Gefahren
erläutert, die von rechten Parteien ausgehen oder Begriffe wie zum
Beispiel Antisemitismus erklärt. (Quelle: DLZ)
Broschüre zur Ausstellung (PDF, 2.7 MB) 52 Seiten. Farbig. Erscheinungsdatum Oktober 2007
Unterrichtsmaterialien zur Ausstellung "Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen" (PDF, 1.1 MB)
Stolpersteine
in MeldorfAm 8. August 2008 hat Gunter Demnig in
Meldorf Stolpersteine zur Erinnerung an zwei Nazi-Opfer
verlegt: Johann Wilhelm
Jasper und Friedrich Jansen. Informationen
über die Stolpersteine in Meldorf und Heide sind unter
der Adresse http://www.stolpersteine-dithmarschen.tk/
zu finden.
Fotobericht über die Verlegung in Meldorf: http://de.indymedia.org/2008/08/224193.shtml
Broschüre "Rechtsverdreht"Gemeinsam
mit dem Kreis Pinneberg hat
der Kreis Dithmarschen eine kleine, handliche Broschüre mit
dem Titel "Rechtsverdreht"
konzipiert. Neben Hintergrund, Gefahren im Netz und einem
Grußwort des FC St. Pauli gibt
es Hinweise auf die Bedeutung der Kleidung in der Szene und
Erläuterungen der
Symbole.
Zudem ist in der 38-seitigen Broschüre eine CD mit
acht Songs enthalten - ausgesucht über
einen landesweiten Wettbewerb und als Gegenstück zu
rechtsextremen Musikstücken.
Junge Texter und Komponisten, die für Demokratie und
Widerstand musikalisch Flagge zeigen
wollten, konnten sich daran beteiligen. 15 Stücke gingen bei
den Jugendschutzbeauftragten
der beiden Kreise ein. Viel mehr, als Jugendschutzbeauftragter Manzke
erwartet hatte.
"Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass die Menschen
für die politischen
Gefahren sensibilisiert werden, die aus einer rechtsextremistischen
Ideologie erwachsen
können", so Landrat Dr. Jörn Klimant. Denn vielen
Jugendlichen sei gar nicht bewusst,
dass sie von Rechtsextremen mit Musik geködert werden. Das
Projekt "Rechtsverdreht" sei
ein wichtiger Ansatzpunkt gegen rechtsextremistisches Gedankengut.
Neufeld sei nach wie vor ein Thema, so Manzke und spielte
damit auf die ehemalige
Gaststätte "Zur Börse" an, in der im vergangenen Jahr
Rechtsrockkonzerte stattfanden. Bei
der Vorstellung der Broschüre sagte Manzke, dass die Neonazis
in Neufeld Schulungen
abhalten.
"Ich hoffe, dass die Broschüren einen kleinen
Beitrag zum Jugendschutz liefern", so
Manzke. 10 000 Exemplare teilen sich die beiden Kreise.
Infos:
Kreis Dithmarschen,
Jugendschutzbeauftragter Gerd Manzke (0481/971494), Kreis Pinneberg,
Katja Köhler
(04101/212374).
Jugend gegen Rechts in DithmarschenEs war das
erste Projekt des neu gegründeten
Aktionsbündnisses „Jugend gegen Rechts" und gleich
ein Erfolg. Trotz sommerlich
heißer Temperaturen kamen zahlreiche Jugendliche am 2. Juni
zum Filmabend mit
anschließender Diskussion in das Haus der Jugend.
In „Kombat sechzehn" vom Mirko Borscht (2005)
verliert ein Jugendlicher durch den
Umzug von Frankfurt (Main) nach Frankfurt (Oder) sein sicheres Umfeld
und gerät in den
Sog von Neonazis, Gewalt und Gruppenzwang, der beinahe tödlich
endet.
Dabei sind die „Nazis von heute" kaum zu erkennen,
keine braunen Hemden, keine
Parolen in der Öffentlichkeit, keine Aufmärsche.
Erfahrungen, die auch die Jugendlichen
in Brunsbüttel machen. „Man kennt hier eben die
Neonazis", hieß es im Rahmen der
Diskussion. Jeder habe schon mal einen gesehen, aber manchmal
könnte man auch nicht
sicher sein. „Hier ist es bis jetzt ziemlich lange ruhig
geblieben", meinte einer
der Zuschauer. Trotzdem schaffte es die NPD bei der aktuellen Wahl in
Schleswig-Holstein
in zwei Kreistage.
Es sind eben nicht immer Springerstiefel, Glatze und
Lonsdale-Jacke, die den
Rechtsextremen ausmachen. Es ist das, was im Kopf passiert, der
unterschwellige
Fremdenhass, der sich auch in dem Film in die Köpfe der
Jugendlichen eingeschlichen
hat.
„Wir haben diesen Film ausgewählt, weil er
relativ realistisch ist", erklärte
Katharina Schunck, eine der Organisatorinnen. Der Meinung waren auch
die meisten der
Zuschauer, trotz des einen oder anderen Klischees, den der Film
bediente.
Kalt gelassen hat der Film jedenfalls keinen der jungen
Zuschauer, viele waren
erschrocken über das rasante Abrutschen des Hauptdarstellers
in die rechte Szene.
„Es war uns wichtig, das der gezeigte Film die
Möglichkeit zur Diskussion bietet",
betonte Katharina Schunck. Das ist den Organisatoren gelungen. Die
anwesenden tauschten
sich rege aus und machten so die erste Aktion des neuen
Bündnisses gegen Rechts zu einem
Erfolg.
Dem Aktionsbündnis „Jugend gegen Rechts"
gehören an: Schülervertretung des
Gymnasiums Brunsbüttel, Julis Dithmarschen, Jusos
Brunsbüttel, Mehrgenerationenhaus/Haus
der Jugend und die evangelische Kirchengemeinde Brunsbüttel.
(Quelle: DLZ vom
05.06.08)
Fragen an die Parteien anlässlich
der Kommunalwahl
Das Antifaschistische
Bündnis
Dithmarschen hat den sechs Parteien, die
bei der Kommunalwahl für den dithmarscher Kreistag antraten,
drei
Fragen zum Thema Rechtsextremismus gestellt.
Fünf Parteien haben
unsere Fragen beantwortet. Die CDU reagierte trotz zweimaliger
Nachfrage nicht. Die Ergebnisse der Befragung haben wir in einer Pressemitteilung kommentiert.
Antworten der Parteien als PDF-Datei
Blumen für Gudendorf 2008
Etwa 70 Menschen gedachten am 10. Mai 2008 der über 3000
sowjetischen
Kriegsgefangenen, die in Gudendorf begraben liegen und mahnten vor
Krieg und
Faschismus. Gudendorf ist eines
der vielen Massengräber in Deutschland. Kurz nach dem
Überfall
Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion wurde hier ein
Kriegsgefangenenlager errichtet. Ab April 1944 erhielt Gudendorf die
Funktion eines Sterbelagers.
Ausstellung "Zug der Erinnerung" in Heide ?
Die „Stiftung gegen Extremismus“ und Gewalt in
Heide und Umgebung“
erreichte 2007 mit ihren Wanderausstellungen über das
Schicksal der
europäischen Juden viele junge Menschen. In diesem Jahr wollen
die
beiden Mitgründer Klaus Steinschulte und Berndt Steincke den
„Zug der
Erinnerungen“ nach Heide holen.
In fünf historischen Waggons informiert eine Ausstellung
über das
Schicksal von mehr als 12 000 Kindern, die während des Zweiten
Weltkriegs in die osteuropäischen Konzentrations- und
Vernichtungslager
verschleppt worden waren.
Seit vergangenem November fährt der „Zug der
Erinnerung“ bundesweit die
Strecken der Deportationszüge der damaligen Reichsbahn ab. Er
steuert
dabei die Heimatstädte von Kindern an, die zwischen 1940 und
1945 in
Vernichtungslager verschleppt wurden, verbleibt dort jeweils
für
mehrere Tage. Endstation ist im Mai der schlimmste aller Orte der
NS-Gewalt, Auschwitz, wo auch viele Jugendliche auf qualvolle Weise
umgekommen sind. Schätzungen zufolge deportierten die Nazis
mit der
logistischen Unterstützung der Reichsbahn rund 1,5 Millionen
Kinder aus
ganz Europa zu den Gaskammern.
Der „Zug der Erinnerung“ ist ein Projekt von
mehreren deutschen
Bürgerinitiativen, die mit der Wanderausstellung ein Zeichen
gegen
Rassenhass und Rechtsextremismus setzen wollen. Mit Hilfe der Stiftung
Gedenkstätte Neuengamme und der Hamburger
Kulturbehörde hoffen die
früheren Stadtverordneten Steinschulte und Steincke das
rollende, von
einer Dampflok gezogene Museum in die Kreisstadt zu bekommen.
Massiv im Kreuzfeuer der Kritik steht in diesem Zusammenhang die Bahn
AG. Sie stellt den örtlichen Veranstaltern von Beginn an
finanzielle
Auflagen, verlangt an jeder Station vierstellige
Trassengebühren. Und
so kalkuliert auch die örtliche „Stiftung gegen
Extremismus und
Gewalt“, falls der Zug denn tatsächlich im Heider
Bahnhof einfährt, mit
erheblichen Ausgaben. „Wir rechnen mit rund 800 Euro
täglich“, betonte
Vorsitzender Klaus Steinschulte während der jüngsten
Stifter-Versammlung. Ohne Sponsoren sei das Vorhaben nicht zu
verwirklichen. (Quelle: DLZ)
http://www.zug-der-erinnerung.eu/
Aktionen gegen Nazis in Heide und Neufeld
Neonazis planten offenbar am 7. Juli 2007 wieder ein Konzert in Neufeld
zu veranstalten. Da die Nutzung der Börse als
Gaststätte vom Kreis
untersagt worden ist, haben AntifaschistInnen am 5. Juli 2007
das
Kreishaus besucht, um den Landrat zum Vorgehen des Kreises gegen das
geplante Nazi-Konzert befragen.
de.indymedia.org
Aktion gegen geplantes Konzert
Das geplante Konzert in Neufeld wurde abgesagt. AntifaschistInnen
besuchten Neufeld am 7. Juli und führten
dort eine Mahnwache
durch.
de.indymedia.org
Aktion gegen Nazis in Neufeld
Am 5. Mai 2007 hatte die Polizei mit einem Großeinsatz ein
von etwa 170
Nazis besuchtes Konzert in der ehemaligen
Gaststätte Zur Börse in
Neufeld bei Brunsbüttel aufgelöst. Von Dezember 2006
bis zum April 2007
hatten sechs Konzerte der Nazis in Neufeld stattgefunden. Die
Behörden unternahmen aber nichts dagegen, selbst ein Konzert
der
verbotenen Organisation Blood & Honour am 31.
März 2007 war
nicht unterbunden worden, obwohl die Polizei Kenntnis davon hatte.
Nachdem beim Konzert am 21. April 2007 Waffen, indizierte CDs
und
Bücher sowie Kleidung mit verbotenen Zeichen gefunden und
beschlagnahmt
worden waren und eine Woche nachdem mehr als 200 Menschen in
Marne
bei einer Kundgebung forderten, den Nazis den Ton abzudrehen, hat die
Polizei endlich gehandelt und dem Nazi-Treff in
Neufeld vorläufig
ein Ende gesetzt.
Der Kreis hatte schon vor dem Polizeieinsatz am 5. Mai aufgrund
baulicher Mängel mit sofortiger Wirkung bis auf
weiteres Veranstaltungen in der Börse
verboten. Wie Blick nach Rechts
meldete, ist der wegen Verbreitens volksverhetzender Schriften und
Körperverletzung verurteilte Neonazi Tim Schatowitz aus Burg
Mieter
der Börse. Schatowitz betreibt laut Verfassungsschutzbericht
seit etwa zehn Jahren in Burg einen rechtsextremistischen Verlag und
Buchvertrieb, derzeit unter dem Namen Faktum Verlag.
de.indymedia.org
Neufeld (SH): Nazis den Ton abgedreht
Weitere
Infos zu den Nazi-Konzerten in der "Börse" in Neufeld
Blumen für Gudendorf 2007
Etwa 80 Menschen gedachten am 5. Mai 2007 der über 3000
Angehörigen der
Roten Armee, die in Gudendorf begraben liegen und mahnten vor Krieg und
Faschismus. Aufruf lesen
Erfolgreiche 1. Mai-Demo in Heide
An der 1. Mai-Demo und der Maikundgebung des DGB in Heide nahmen 2007
etwa 170 Menschen teil. Die Forderungen nach Schließung des
Nazi-Treffs
in Neufeld und Beendigung der Nazi-Konzerte wurden mit einem
Redebeitrag des Antifaschistischen Bündnisses bei der
Maikundgebung bekräftigt.
Redebeitrag
des Antifaschistischen Bündnisses lesen
Kundgebung gegen Nazi-Konzerte in
Marne
Aberkennung von Ehrenbürgerschaft
beantragt
Der "Arbeitskreis Widerstand und Verfolgung im nationalsozialistischen
Dithmarschen" hat bei der Stadt Heide im Februar 2007 die Aberkennung
der Ehrenbürgerschaft für den ehemaligen
Bürgermeister Hermann Hadenfeldt beantragt. Bei
den Recherchen für die Verlegung des Stolpersteines
für Lilly Wolff habe der Arbeitskreis
festgestellt, dass Hadenfeldt nicht nur Antidemokrat, sondern auch
Antisemit gewesen sei. Zur Homepage des Arbeitskreises
http://www.stolpersteine-heide.tk/
Gedenken an Elisabeth und Gustav Bruhn
Am 14. Februar 1944 wurden Elisabeth und Gustav
Bruhn im
Konzentrationslager (KZ) Neuengamme hingerichtet. Das Ehepaar lebte
bis 1928 in Heide. Beide leisteten in der Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe
Widerstand
gegen die Nazis. Während in der Gedenkstätte
Deutscher Widerstand
in Berlin an Gustav Bruhn erinnert wird, scheinen die Bruhns
in
Heide fast vergessen.
Infoveranstaltung in Meldorf
Das Antifaschistische Bündnis führte am 23. Januar
2007 im Meldorfer
Jugendzentrum eine Informations- und Diskussionsveranstaltung unter dem
Titel "Neonazis: Wir erobern die Städte vom Land aus" durch.
Die gut
besuchte Veranstaltung fand unter Polizeischutz statt. Einige Nazis,
die die Veranstaltung stören wollten, wurden von der Polizei
festgesetzt.
Polnische ZwangsarbeiterInnen zu Besuch
Vom 3. bis zum 9. November 2006 waren Katarzyna
Frankowska, Leon
Jaworski, Jan Olewczynski, Antoni Korybski
und
Irena Frolowicz, fünf ehemalige ZwangsarbeiterInnen
aus Polen, zu
Besuch in Dithmarschen. Ziel des Besuches war, den ehemaligen
ZwangsarbeiterInnen zu ermöglichen, ihre ehemaligen
"Arbeitsstellen"
noch einmal aufzusuchen, mit deutschen ZeitzeugInnen zusammenzutreffen
und insbesondere jungen Menschen über ihr Leben zu
berichten.
Weitere
Informationen unter http://www.boell-sh.de/web/index_81.htm
Drei Stolpersteine
verlegt
Am 10. Oktober 2006 hat der Kölner Künstler Gunter
Demnig Stolpersteine für die Nazi-Opfer Erich Böhlig, Emil
Schmekel und Lilly Wolff in Heide verlegt.
Infos über die Aktion Stolpersteine in Heide unter http://www.stolpersteine-heide.tk/
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www.antifa-dithmarschen.tk |
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